Dresdner erreichen 2. Platz beim BFV-Futsal Turnier in Berlin

        

 

Am 14.5. fuhr die neugegründete Mannschaft des 1. Futsal Club Dresden nach Berlin, denn der Berliner Fußball Verband hatte zum 1. Futsal Turnier geladen. Neben den zwei Berliner Mannschaften waren Teams aus Hamburg, Bremen, Rostock und Münster angereist. Das Spektakel konnte losgehen.

  

In der wunderschönen Sporthalle Charlottenburg wartete im ersten Gruppenspiel HU Berlin auf die noch unerfahrene Mannschaft aus Dresden. Die taktisch clever spielenden Berliner gingen nach einen Fehler in der Abwehr der Dresdner mit 1:0 in Führung. Kurz darauf hieß es schon 2:0. Doch 1. FC Dresden ließ sich nicht schocken und erzielte durch eine schöne Kombination den Anschlusstreffer zum 2:1. Am Ende aber musste dann doch Lehrgeld gezahlt werden, denn die starken Berliner gewannen das Spiel gegen das noch unsortierte Team aus Dresden mit 4:2.

          

Unter Zugzwang

     

Nach der Pleite im ersten Spiel stand Dresden nun mächtig unter Zugzwang, um sich noch eine Chance auf das erreichen des Halbfinals zu bewahren. Das Spiel gegen den unbekannten Gegner aus Neuenhagen musste gewonnen werden. Angetrieben vom nimmermüden Paul Lenk setzte der Futsalclub die Neuenhagener von Beginn an gehörig unter Druck und kam durch Franz Zwetkow auch zur verdienten Führung. Das Team aus Neuenhagen konnte zwar kurzzeitig ausgleichen, doch Dresden war stärker und ging mit 4:1 als verdienter Sieger vom Platz.

        

Das entscheidende Spiel um Gruppenplatz 2 gegen SC Osterbeck aus Hamburg wurde durch ein spätes Tor kurz vor Schluss gewonnen. Beste Spieler auf Seiten der Dresdner waren Paul Lenk und Abwehrhüne Robert Nierula. Damit  stand fest, daß der FC im Halbfinale steht. In Gruppe A hatte sich souverän mit 3 Siegen das Team von HU Berlin durchgesetzt.

        

Sechs-Meter Krimi im Halbfinale

       

Es kam also im Halbfinale zum Klassiker Dresden vs. Berlin. Der FC entschied sich für eine Defensivtaktik gegen die technisch starken Berliner, um nicht in Konter zu laufen. Die Taktik ging bis zur 15. Minute auf, doch dann stimmte die Zuordnung nicht und der HU Stürmer schloss einen Flügellauf mit einem Schuss ins lange Eck ab. 1:0 Berlin. HU wähnte sich schon im Finale. Doch Dresden wurde immer besser. Während Berlin nicht mehr die letzten Reserven mobilisierte, erkämpfte sich Dresden eine Feldüberlegenheit, vergab aber eine Chancen nach der Anderen. Doch dann ging es schnell: 30 Sekunden vor Schluss fingen die Dresdner einen Pass im Mittelfeld ab. Der Ball, schnell über zwei Stationen gespielt, landete bei Franz Zwetkow .Ein Schuss, ein Schrei auf der Dresdner Bank, 1:1. Der FCD hatte den Ausgleich erzielt...es ging ins 6-Meter Schießen!!!.

       

Es kam der Auftritt von Torwart Egor. Drei(!) 6-Meter der Berliner gehalten - Dresden gewinnt mit 5:4 und zieht ins Finale ein. Große Freude bei den Spielern und den Verantwortlichen: Der FC feierte den Einzug ins Finale des BFV- Cups fast so ausgelassen wie eine Meisterschaft.

Dass der Erfolg ausgerechnet mit einem 5:4 gegen Berlin zu Stande kam, war das i-Tüpfelchen auf einer furiosen Leistungssteigerung der Blau-Schwarzen.

                 

Einzug ins Endspiel 

  

Im Finale dann traf der FC auf den Deutschen Meister UFC Münster. Leider schafften die Dresdner es nicht , ihre gute Leistung aus dem Halbfinale in das Endspiel mitzunehmen. Gegen Münster wäre sicherlich mehr drin gewesen, so ging das Spiel mit 1:5 verloren.

Trotzdem war es eine rundum gelungene Veranstaltung mit einem am Ende ordentlichen Ergebnis. Platz zwei beim ersten offiziellen Turnier kann sich sicherlich sehen lassen.

         

Die Mannschaft vom 1. FC Dresden: Egor Gretschichin, Robert Nierula, Björn Maibuhr, Tobias Gäbel, Paul Lenk, Franz Zwetkow, Alexander Wurm, Vincent Richter, Christian Schröder, Nikolaus Richter